Empfang beim Bürgermeister
Heyy ihr Süßeeeen, heut war ein sehr essintensiver Tag. Zum Frühstück gab es so gefüllte Teigtaschen, die recht lecker waren. Dann ging es relativ früh zur Schule. Heute musste wir mit in den Unterricht, wir waren gespannt. In der ersten Stunde kamen einige unserer Lehrer in meine Klasse, setzten sich dazu und einer von ihnen machte den Unterricht, indem er versuchte, den Chinesen die Deutsche Sprache etwas näher zu bringen. Zu mir sagte er, dass meine deutsche Aussprache wirklich perfekt sei, woher das wohl kommt...? :D
In der nächsten Stunde hatten wir Chinesisch. Das hieß für mich und meine Sitznachbarin, die auch vom Austausch aus da war (weil ich sehr viel mit ihr gemacht habe und noch machen werde, wie Beispielsweise den Aussflug in den Funpark, nennen wir sie doch einfach S.), wunderschöne Bilder malen. Wir malten Tassen mit Untertassen, Meerjungfrauen und chinesische Schriftzeichen die uns in Erinnerung geblieben waren.
Bei der darauf follgenden 20 Minuten Pause kauften wir uns Grünen Tee und süßes Toast und während die chinesen die Alltägliche Zwangsgymnastik wie jeden Tag auf dem Schulhof praktizierten aßen wir es genüßlich auf.
Aus der Mathestunde die daraufhin folgte (Mathe ist offensichtlich in allen Ländern gleich unbeliebt und langweilig) wurden wir früher aus dem Unterricht gerufen, weil uns ein wichtiger Programmpunkt bevorstand. Der Besuch beim Bürgermeister.
Mit dem Bus führen wir in das riesengroße Rathaus, das von Bäumen und Toren gesäumt war und umrundeten den Springbrunnen. Von dort stiegen wir aus und wurden durch eine riesige mit Goldstatuen verzierte Halle, eine Treppe aus makellos weißem Stein hinaufgeführt und in einen großen Saal gebracht, der mit roten Teppich ausgelegt war. Auf der linken Seite des Saales standen weiße Sessel für uns Deutsche, mit kleinen Tischchen daneben, auf denen Tee, ein weißes nasses Handtuch und ein Namensschild stand. Das selbe spiegelte sich auch auf die rechte Seite, nur mit chinesischen Namen. Zwischen den zwei Fronten standen nebeneinander zwei bunte Sessel, jeweils für unseren Fahrtleiter und für die Bürgermeisterin. Dazwischen ein Tisch mit einer Blume darauf, hinter der sich der Dollmetcher versteckte.
Nachdem wir uns in langen Reden anhören durften, wie toll die eigene Stadt doch sich selbst und die andere Stadt findet und dass zwischen den Städten sozusagen eine "Friends 4 ever"- Beziehung ist, bekamen wir alle von chinesischer Seite aus einen Kasten mit schönen, verschieden großen und hübsch verzierten Pinseln.
Nach dem Gruppenfoto (auf dem alle Students auf dem Boden hocken musste, weil sich das anscheind son gehört, obwohl das mit relativ kurzen Kleid auch relativ uncool ist) gingen wir in einen weiteren großen Saal in dessen Mitte eine riesige Tafel stand. Hungrig wie nie zuvor schaufelten wir alles aufgetischte gierig in uns hinein. Da wussten wir auch noch nicht, dass es 16 Gänge zu tafeln gab. Nachdem wir also komplett vollgegessen und kugelrund das Rathaus wieder verließen, fuhren wir mit dem Bus an eine andere Schule um diese zu begutachten.
So wie ich das sehe wurden in dieser Schule Modedesigner(die Mode in China ist der Hammer!) und Köche ausgebildet. In vielen Räumen standen Hochzeitskleider oder Bilder von aufwendigen Kostümen. Nach einer kurzen Besichtigung durften wir Teigtaschen machen (so wie ich. Die doofen Teile dekorativ zusammenzuknüllen ist wirklich verdammt schwer. Vor allem wenn der selbst erkorene Meister kein Wort Englisch spricht) oder Freundschaftsarmbänder machen (wovon ich eines von S. und eines von meinem Freund Namens P. ) geschenkt bekommen habe.
Nach der Besichtigung wurden wir in einen kleinen Raum in gemütliche Sessel und Sofas gepflanzt und begutachteten ein Schauspiel darüber, wie der traditionelle China- Tee gemacht wird. Danach tranken wir selbst welchen und bekamen die Teigtaschen zu essen (wieder essen) die wir wenige Stunden zuvor gebastelt und verziert hatten.
Wieder an der Schule beschlossen unsere Gastschüler, die bevorstehende Englischstunde zu schwänzen und stattdessen mit uns in die Stadt zu fahren. Es hat total viel Spaß gemacht und jetzt habe ich quietschgrüne Socken mit gelben Punkten. Yeah!
Für Morgen Planen meine Austauschschülerin und ich einen Aprilscherz zu Spielen. Wir wissen nur noch nicht wem. Meinem Freund? Ihrem Freund? (Ja liebe Leute, auch junge CHinesen und CHinesinnen haben Liebesbeziehungen. Die sind alle garnicht so katholisch wie man immer sagt. Es gibt soooo viele Paare an dieser Schule. Nur halten sie es geheim, damit ihre Eltern es nicht herausfinden. Was ist nun also christlicher? Ein normale Beziehung haben und die Eltern wissen davon? Oder sich heimlich im Kaufhaus treffen und wild auf der Rolltreppe anfangen zu Knutschen, als ob es kein Morgen gäbe?(Ich gehöre dabei im übrigen zu der ersten Gruppe ;)))
Also bis Morgen (welcher existiert) und schlaft alle schön <3
In der nächsten Stunde hatten wir Chinesisch. Das hieß für mich und meine Sitznachbarin, die auch vom Austausch aus da war (weil ich sehr viel mit ihr gemacht habe und noch machen werde, wie Beispielsweise den Aussflug in den Funpark, nennen wir sie doch einfach S.), wunderschöne Bilder malen. Wir malten Tassen mit Untertassen, Meerjungfrauen und chinesische Schriftzeichen die uns in Erinnerung geblieben waren.
Bei der darauf follgenden 20 Minuten Pause kauften wir uns Grünen Tee und süßes Toast und während die chinesen die Alltägliche Zwangsgymnastik wie jeden Tag auf dem Schulhof praktizierten aßen wir es genüßlich auf.
Aus der Mathestunde die daraufhin folgte (Mathe ist offensichtlich in allen Ländern gleich unbeliebt und langweilig) wurden wir früher aus dem Unterricht gerufen, weil uns ein wichtiger Programmpunkt bevorstand. Der Besuch beim Bürgermeister.
Mit dem Bus führen wir in das riesengroße Rathaus, das von Bäumen und Toren gesäumt war und umrundeten den Springbrunnen. Von dort stiegen wir aus und wurden durch eine riesige mit Goldstatuen verzierte Halle, eine Treppe aus makellos weißem Stein hinaufgeführt und in einen großen Saal gebracht, der mit roten Teppich ausgelegt war. Auf der linken Seite des Saales standen weiße Sessel für uns Deutsche, mit kleinen Tischchen daneben, auf denen Tee, ein weißes nasses Handtuch und ein Namensschild stand. Das selbe spiegelte sich auch auf die rechte Seite, nur mit chinesischen Namen. Zwischen den zwei Fronten standen nebeneinander zwei bunte Sessel, jeweils für unseren Fahrtleiter und für die Bürgermeisterin. Dazwischen ein Tisch mit einer Blume darauf, hinter der sich der Dollmetcher versteckte.
Nachdem wir uns in langen Reden anhören durften, wie toll die eigene Stadt doch sich selbst und die andere Stadt findet und dass zwischen den Städten sozusagen eine "Friends 4 ever"- Beziehung ist, bekamen wir alle von chinesischer Seite aus einen Kasten mit schönen, verschieden großen und hübsch verzierten Pinseln.
Nach dem Gruppenfoto (auf dem alle Students auf dem Boden hocken musste, weil sich das anscheind son gehört, obwohl das mit relativ kurzen Kleid auch relativ uncool ist) gingen wir in einen weiteren großen Saal in dessen Mitte eine riesige Tafel stand. Hungrig wie nie zuvor schaufelten wir alles aufgetischte gierig in uns hinein. Da wussten wir auch noch nicht, dass es 16 Gänge zu tafeln gab. Nachdem wir also komplett vollgegessen und kugelrund das Rathaus wieder verließen, fuhren wir mit dem Bus an eine andere Schule um diese zu begutachten.
So wie ich das sehe wurden in dieser Schule Modedesigner(die Mode in China ist der Hammer!) und Köche ausgebildet. In vielen Räumen standen Hochzeitskleider oder Bilder von aufwendigen Kostümen. Nach einer kurzen Besichtigung durften wir Teigtaschen machen (so wie ich. Die doofen Teile dekorativ zusammenzuknüllen ist wirklich verdammt schwer. Vor allem wenn der selbst erkorene Meister kein Wort Englisch spricht) oder Freundschaftsarmbänder machen (wovon ich eines von S. und eines von meinem Freund Namens P. ) geschenkt bekommen habe.
Nach der Besichtigung wurden wir in einen kleinen Raum in gemütliche Sessel und Sofas gepflanzt und begutachteten ein Schauspiel darüber, wie der traditionelle China- Tee gemacht wird. Danach tranken wir selbst welchen und bekamen die Teigtaschen zu essen (wieder essen) die wir wenige Stunden zuvor gebastelt und verziert hatten.
Wieder an der Schule beschlossen unsere Gastschüler, die bevorstehende Englischstunde zu schwänzen und stattdessen mit uns in die Stadt zu fahren. Es hat total viel Spaß gemacht und jetzt habe ich quietschgrüne Socken mit gelben Punkten. Yeah!
Für Morgen Planen meine Austauschschülerin und ich einen Aprilscherz zu Spielen. Wir wissen nur noch nicht wem. Meinem Freund? Ihrem Freund? (Ja liebe Leute, auch junge CHinesen und CHinesinnen haben Liebesbeziehungen. Die sind alle garnicht so katholisch wie man immer sagt. Es gibt soooo viele Paare an dieser Schule. Nur halten sie es geheim, damit ihre Eltern es nicht herausfinden. Was ist nun also christlicher? Ein normale Beziehung haben und die Eltern wissen davon? Oder sich heimlich im Kaufhaus treffen und wild auf der Rolltreppe anfangen zu Knutschen, als ob es kein Morgen gäbe?(Ich gehöre dabei im übrigen zu der ersten Gruppe ;)))
Also bis Morgen (welcher existiert) und schlaft alle schön <3
Marlin Paschköwitz - 31. Mär, 16:01
