Das ist China
Ausschlafen. Nach dem ganzen früh aufstehen trotz Ferien durfte ich heute endlich mal ausschlafen. Durch den Autolärm vor meinem Fenster war ich leider schon um 7 wach. Aber irgendwie schaffte ich es doch noch bis 9 immer wieder einzuschlafen und wieder aufzuwachen. Nach dem Frühstück fuhren wir wieder mal in die Mall. Ich glaube wenn sie davon in China keine hätten würden die armen Chinesen echt mit uns verzweifeln. Zuerst trafen wir uns dort mit einigen beim Mc Donalts, wo sie frühstückten. Ich wünsche mir schon seit einer halben Ewigkeit, hier in China mal zu einem Mc Donalts zu gehen. Das chinesische Essen schmeckt doch so langsam immer gleich und da wäre das mal eine willkommene Abwechselung gewesen. Aber ich hatte ja schon gefrühstückt und deswegen keinen Hunger. Also sozusagen das selbe Problem wie gestern Abend auch :D
Nach dem essen gingen wir nach ganz oben, wo das Kino ist. Dort trafen wir auf noch mehr Austauschpärchen und kauften mit ihnen die Karten für Captain America in 3D. Dann wurde uns eröffnet, dass der Film erst in einer Stunde anfängt und wir in der Zwischenzeit noch eine Runde shoppen gehen könnten. Da wir inzwischen gefühlt alle Malls in Nanchan auswendig kennen, beschlossen wir, in den Fahrstuhl zu gehen und alle Knöpfe zu drücken. So fuhren wir von Stockwerk zu Stockwerk und stiegen aus wenn wir beim aufgehen der Tür etwas interessantes sahen.
So erwachsen sind wir :D
Nachdem wir die Stunde mit endlosem Fahrstuhl fahren todgeschlagen hatten, konnten wir endlich in den Film gehen. Es fasziniert mich doch immer wieder, was für ein Kinoverhalten die Chinesen haben. Sie lassen ihre Telefone an und lassen sie lange klingeln, sie unterhalten sich so, dass man jedes Wort am anderen Ende des Raumes versteht, soweit man Chinesisch versteht und sie erleuchten den ganzen Kinosaal mit dem Licht ihrer Handys von ihrem Schoß aus. Es ist irgendwann schon etwas nervig, vor allem in den stilleren Szenen, aber ich denke der Film war so laut (ganz besonders weil die Chinesen immer wenn Lautsprecher zum Einsatz kommen, diese so laut aufdrehen, wie nur irgend möglich) und voller Handlung so dass es recht gut zu überstehen war.
Nach dem Film war selbstverständlich Essenszeit. In dem Restaurant in das wir gingen bestellten unsere Chinesen interessantes und exotisches Essen, was wir in der Mitte des Tisches auf einer Platte unter der eine Kohlehalterung war - also in den Tisch eingebaut- brieten. Ein leckeres Barbecue. Leider etwas zu exotisch für mich, deshalb bediente ich mich wie einige wenige andere ausschließlich mit dem Salat. Sehr nett war es demnach, als eine Chinesin uns mit einem süffisanten Lächeln darauf hinwies, dass der Salat nicht "clean" sei, und uns dann viel Spaß auf der Toilette wünschte. Seitdem finden interessante Gespräche in unserer WhazApp Gruppe statt.
Nach dem Essen teilte sich unsere Gruppe, da einige noch etwas zu tun hatten und andere etwas anderes vor hatten. Doch der Kern der Gruppe blieb zusammen. Wir beschlossen, dass wir einige Souvenirs für uns und unsere Freunde aus Deutschland kaufen wollten, deren Preise nicht unbedingt ins unermessliche steigen sollten. Nachdem wir das mit viel Hände herum wedeln und möglichst einfacher Wortwahl unseren Chinesen klar gemacht hatten, führten sie uns auf einen richtigen typischen Markt. So habe ich mir China vorgestellt. Das ist China! Überall Menschenmassen die sich aneinander vorbei quetschten und dazwischen Autos und kleine Mofas die sich durch das Gedränge schlängelten. große Wühltische mit den best gefälschtesten Markensachen für einen Spottpreis! Da ich ja etwas typisch chinesisches Kaufen wollte, holte ich mir ein T- Shirt mit einem Affengesicht drauf, das eigentlich zu einer bestimmten Marke gehört. Vermutlich hätte es eigentlich 50€ gekostet aber hier auf dem Markt habe ich es für 15 Yuan ersteigert. Das sind in etwa 2€. Made in China. Es gab noch so viele andere schöne Sachen die ich mir gekauft habe, aber viel habe ich für keines davon ausgegeben. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass die Menschen die an diesem Markt verkauften nicht grade gewissenhafte Steuerzahler waren, aber bei der Regierung hab ich recht wenig Mitleid mit dieser.
Als wir den Markt verlassen hatten liefen wir wieder durch die Mall und holten uns Softeis. Unsere Gruppe wurde immer kleiner. Wir setzten uns noch einmal zum MC Donalts und ich versuchte drei Cheeseburger für mich und meine Freunde zu kaufen. Ist jedoch nicht ganz einfach wenn der Verkäufer kaum ein Wort Englisch spricht. Nach einiger Zeit des Diskutierens durch Gestik und gebrochenem Englisch hatte ich es endlich geschafft die blöden Buger zu kaufen, die dann noch nicht mal wirklich gut schmeckten.
Endlich mit dem Essen fertig gingen wir in den Park. Es Dämmerte schön und überall waren Flötenspieler und Menschen, die zusammen einen After- Work Tanz machten. Wie man das sonst beschreiben könnte, weiß ich leider auch nicht. Aber es war wirklich sehr schön. Mit dem ruhigen See wie er so da lag und dem ganzen Grün um uns herum.... währen da nicht die nervtötenden Autogeräusche im Hintergrund gewesen, hätte man denken können, man sei im Paradies. Als wir zwei Stunden lang auf einen der Chinesen gewartet hatten, der sich von der Gruppe mit seiner Freundin abgesetzt hatte und seinen Deutschen bei uns gelassen hatte, kam er wieder und gab uns, nachdem wir ihn ziemlich oft als Depp beschimpft hatten, kleine Pudding- Küchlein, die er uns als Entschuldigung von dem Becker mitgebracht hatte. Wir sagten ihm, dass wir ihn nun doch lieb hatten und alle waren glücklich.
Als meine Gasteltern Louxi und mich dann von dem Park abholten, fuhren wir noch zu einem anderen Becker und kauften Brot für Morgen und einen Himmbeer- Milch- Tee. Schmeckt genauso wie es sich anhört. Sehr interessant. Aber ob ich es lecker fand oder nicht habe ich für mich noch nicht entscheiden können :D
Die Zeit hier in China ist wirklich schön und wir fühlen uns alle bestens Versorgt, doch irgendwie ist es doch recht zehrend und deshalb freuen wir uns allesamt schon wieder darauf, endlich wieder in unseren deutschen Betten schlafen zu gehen und von Vogel zwitschern anstatt Hupen geweckt zu werden. Mit Brötchen als Frühstück und nicht mit Fleisch und Gemüse. Morgen ist unser letzter ganzer Tag hier. Der muss nochmal ausführlich genossen werden. Also gute Nacht und bis Morgen!
Nach dem essen gingen wir nach ganz oben, wo das Kino ist. Dort trafen wir auf noch mehr Austauschpärchen und kauften mit ihnen die Karten für Captain America in 3D. Dann wurde uns eröffnet, dass der Film erst in einer Stunde anfängt und wir in der Zwischenzeit noch eine Runde shoppen gehen könnten. Da wir inzwischen gefühlt alle Malls in Nanchan auswendig kennen, beschlossen wir, in den Fahrstuhl zu gehen und alle Knöpfe zu drücken. So fuhren wir von Stockwerk zu Stockwerk und stiegen aus wenn wir beim aufgehen der Tür etwas interessantes sahen.
So erwachsen sind wir :D
Nachdem wir die Stunde mit endlosem Fahrstuhl fahren todgeschlagen hatten, konnten wir endlich in den Film gehen. Es fasziniert mich doch immer wieder, was für ein Kinoverhalten die Chinesen haben. Sie lassen ihre Telefone an und lassen sie lange klingeln, sie unterhalten sich so, dass man jedes Wort am anderen Ende des Raumes versteht, soweit man Chinesisch versteht und sie erleuchten den ganzen Kinosaal mit dem Licht ihrer Handys von ihrem Schoß aus. Es ist irgendwann schon etwas nervig, vor allem in den stilleren Szenen, aber ich denke der Film war so laut (ganz besonders weil die Chinesen immer wenn Lautsprecher zum Einsatz kommen, diese so laut aufdrehen, wie nur irgend möglich) und voller Handlung so dass es recht gut zu überstehen war.
Nach dem Film war selbstverständlich Essenszeit. In dem Restaurant in das wir gingen bestellten unsere Chinesen interessantes und exotisches Essen, was wir in der Mitte des Tisches auf einer Platte unter der eine Kohlehalterung war - also in den Tisch eingebaut- brieten. Ein leckeres Barbecue. Leider etwas zu exotisch für mich, deshalb bediente ich mich wie einige wenige andere ausschließlich mit dem Salat. Sehr nett war es demnach, als eine Chinesin uns mit einem süffisanten Lächeln darauf hinwies, dass der Salat nicht "clean" sei, und uns dann viel Spaß auf der Toilette wünschte. Seitdem finden interessante Gespräche in unserer WhazApp Gruppe statt.
Nach dem Essen teilte sich unsere Gruppe, da einige noch etwas zu tun hatten und andere etwas anderes vor hatten. Doch der Kern der Gruppe blieb zusammen. Wir beschlossen, dass wir einige Souvenirs für uns und unsere Freunde aus Deutschland kaufen wollten, deren Preise nicht unbedingt ins unermessliche steigen sollten. Nachdem wir das mit viel Hände herum wedeln und möglichst einfacher Wortwahl unseren Chinesen klar gemacht hatten, führten sie uns auf einen richtigen typischen Markt. So habe ich mir China vorgestellt. Das ist China! Überall Menschenmassen die sich aneinander vorbei quetschten und dazwischen Autos und kleine Mofas die sich durch das Gedränge schlängelten. große Wühltische mit den best gefälschtesten Markensachen für einen Spottpreis! Da ich ja etwas typisch chinesisches Kaufen wollte, holte ich mir ein T- Shirt mit einem Affengesicht drauf, das eigentlich zu einer bestimmten Marke gehört. Vermutlich hätte es eigentlich 50€ gekostet aber hier auf dem Markt habe ich es für 15 Yuan ersteigert. Das sind in etwa 2€. Made in China. Es gab noch so viele andere schöne Sachen die ich mir gekauft habe, aber viel habe ich für keines davon ausgegeben. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass die Menschen die an diesem Markt verkauften nicht grade gewissenhafte Steuerzahler waren, aber bei der Regierung hab ich recht wenig Mitleid mit dieser.
Als wir den Markt verlassen hatten liefen wir wieder durch die Mall und holten uns Softeis. Unsere Gruppe wurde immer kleiner. Wir setzten uns noch einmal zum MC Donalts und ich versuchte drei Cheeseburger für mich und meine Freunde zu kaufen. Ist jedoch nicht ganz einfach wenn der Verkäufer kaum ein Wort Englisch spricht. Nach einiger Zeit des Diskutierens durch Gestik und gebrochenem Englisch hatte ich es endlich geschafft die blöden Buger zu kaufen, die dann noch nicht mal wirklich gut schmeckten.
Endlich mit dem Essen fertig gingen wir in den Park. Es Dämmerte schön und überall waren Flötenspieler und Menschen, die zusammen einen After- Work Tanz machten. Wie man das sonst beschreiben könnte, weiß ich leider auch nicht. Aber es war wirklich sehr schön. Mit dem ruhigen See wie er so da lag und dem ganzen Grün um uns herum.... währen da nicht die nervtötenden Autogeräusche im Hintergrund gewesen, hätte man denken können, man sei im Paradies. Als wir zwei Stunden lang auf einen der Chinesen gewartet hatten, der sich von der Gruppe mit seiner Freundin abgesetzt hatte und seinen Deutschen bei uns gelassen hatte, kam er wieder und gab uns, nachdem wir ihn ziemlich oft als Depp beschimpft hatten, kleine Pudding- Küchlein, die er uns als Entschuldigung von dem Becker mitgebracht hatte. Wir sagten ihm, dass wir ihn nun doch lieb hatten und alle waren glücklich.
Als meine Gasteltern Louxi und mich dann von dem Park abholten, fuhren wir noch zu einem anderen Becker und kauften Brot für Morgen und einen Himmbeer- Milch- Tee. Schmeckt genauso wie es sich anhört. Sehr interessant. Aber ob ich es lecker fand oder nicht habe ich für mich noch nicht entscheiden können :D
Die Zeit hier in China ist wirklich schön und wir fühlen uns alle bestens Versorgt, doch irgendwie ist es doch recht zehrend und deshalb freuen wir uns allesamt schon wieder darauf, endlich wieder in unseren deutschen Betten schlafen zu gehen und von Vogel zwitschern anstatt Hupen geweckt zu werden. Mit Brötchen als Frühstück und nicht mit Fleisch und Gemüse. Morgen ist unser letzter ganzer Tag hier. Der muss nochmal ausführlich genossen werden. Also gute Nacht und bis Morgen!
Marlin Paschköwitz - 7. Apr, 15:49
